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Die Polizeiinspektion Stendal ist für den nördlichen Bereich Sachsen-Anhalts zuständig. Mit ca. 680 Mitarbeitern sind wir auf einer Fläche von 6293 km² in den Landkreisen Stendal, Salzwedel und Jerichower Land für die Sicherheit von 285.675 Bürgerinnen und Bürger, die in der Region leben,  im Einsatz.

Die Polizeiinspektion Stendal, unter Leitung  von Polizeidirektor Andreas Krautwald,  hat ihren Sitz in der Hansestadt Stendal. Hier befindet sich auch die Einsatzleitstelle, in der die Einsätze  im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion koordiniert werden.

Zur Polizeiinspektion Stendal gehören das Polizeirevier Stendal mit dem Revierkommissariat Osterburg und der Außenstelle Havelberg, das Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel mit dem Revierkommissariat Gardelegen und der Außenstelle Klötze sowie das Polizeirevier Jerichower Land mit dem Revierkommissariat Genthin und einer Außenstelle in Gommern.

Ihr Andreas Krautwald
Direktor der PI Stendal

Polizeireviere

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Polizeimeldungen

Polizeimeldungen Polizeirevier Jerichower Land

Berichtszeitraum 30.08.-31.08.2026

31.08.2026, Burg – 227/2026

  • Polizeirevier Jerichower Land

Tägliche Verkehrs- und Kriminalitätslage "Körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in der Schartauer Straße" "Einbruch in Baustelle – Baumaschinen und Photovoltaiktechnik entwendet" "Geschwindigkeitskontrolle in Jerichow"

Körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in der Schartauer Straße
Burg, Schartauer Straße, 30.08.2026, 00:40 Uhr
In der Nacht zum Sonntag kam es gegen 00:40 Uhr in der Schartauer Straße in Burg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen waren insgesamt ca. 20 Personen beteiligt. Dabei handelte es sich um zwei Gruppen, von denen die Personen der einen Gruppe nach bisherigen Erkenntnissen überwiegend osteuropäischer Herkunft und die Personen der anderen Gruppe überwiegend arabischer Herkunft waren. Zunächst entwickelte sich zwischen den beiden Gruppen eine verbale Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation zunehmend. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bewaffneten sich Personen aus einer der Gruppen unter anderem mit Schneeschiebern und Stöckern. Anschließend wirkten Personen beider Gruppen körperlich aufeinander ein. Teile der Auseinandersetzung verlagerten sich dabei auch in eine Nebenstraße und lagen zeitweise außerhalb des Erfassungsbereichs der vorhandenen Videoüberwachung. Dank der Videoanlage in der Schartauer Straße konnte die sich entwickelnde Auseinandersetzung frühzeitig erkannt und entsprechend darauf reagiert werden. Die vorhandenen Videoaufzeichnungen wurden gesichert und werden derzeit durch die Kriminalpolizei des Polizeireviers Jerichower Land umfangreich ausgewertet. Die Aufnahmen sollen insbesondere dazu beitragen, die einzelnen Beteiligten zu identifizieren, die jeweiligen Tatbeiträge zuzuordnen und den genauen Ablauf der Auseinandersetzung zu rekonstruieren. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Personen und des dynamischen Geschehens dauern die Ermittlungen an. Insbesondere ist Gegenstand der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen, welche Personen aktiv an den Gewalthandlungen beteiligt waren und in welchem Umfang die mitgeführten Gegenstände eingesetzt wurden. Die Polizei hat den Bereich der Schartauer Straße und des Gummersbacher Platzes weiterhin verstärkt im Blick. Die Erkenntnisse aus der Videoauswertung sowie den laufenden Ermittlungen werden in die Planung weiterer polizeilicher Maßnahmen einfließen.

Einbruch in Baustelle – Baumaschinen und Photovoltaiktechnik entwendet
Burg, Erich-Mühsam-Straße, 28.08.2026, 18:00 Uhr bis 31.08.2026, 07:40 Uhr
Am Montagmorgen wurde der Polizei ein Einbruch auf einem Baustellengelände in Burg gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen dem 28. August und dem Morgen des 31. August 2026 unberechtigt Zutritt zu dem Grundstück. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überwanden die Täter zunächst das Grundstückstor und öffneten dieses anschließend von innen. Im weiteren Verlauf wurde ein Fenster einer auf dem Gelände befindlichen Garage gewaltsam geöffnet. Hierdurch gelangten die Täter in das Gebäude und konnten anschließend das zur Straße gelegene Garagentor von innen öffnen. Aus der Garage entwendeten die unbekannten Täter mehrere hochwertige elektrische Baumaschinen sowie elektronische Bauteile einer Photovoltaikanlage. Aufgrund der Menge und des Umfangs des Diebesgutes ist davon auszugehen, dass für dessen Abtransport ein entsprechendes Fahrzeug genutzt worden sein könnte. Der entstandene Stehlschaden wird derzeit im unteren fünfstelligen Bereich geschätzt. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Jerichower Land führte am Tatort eine umfangreiche Spurensicherung durch. Die weiteren Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern sowie zum Verbleib des Diebesgutes dauern an.
Zeugenaufruf:
Die Polizei bittet Personen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen im Bereich des Tatortes bemerkt haben oder sonstige Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, sich beim Polizeirevier Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921/920-0 oder E-Mail: levd.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de zu melden.

Geschwindigkeitskontrolle in Jerichow
Jerichow, Johannes-Lange-Straße, 31.08.2026, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Am Montag führten Polizeibeamte in der Johannes-Lange-Straße in Jerichow eine Geschwindigkeitskontrolle durch. In dem kontrollierten Bereich gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Während der einstündigen Kontrolle passierten insgesamt 30 Fahrzeuge die Messstelle. Dabei stellten die Beamten vier Geschwindigkeitsverstöße fest. Der schnellste Fahrzeugführer wurde nach Abzug der vorgeschriebenen Toleranz mit 51 km/h gemessen und überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit damit um 21 km/h. Die Polizei wird auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu sensibilisieren.

Impressum: Polizeiinspektion Stendal, Polizeirevier Jerichower Land, Beauftragter für Pressearbeit, Bahnhofstraße 29 b 39288 Burg, Tel: +49 3921 920 198 Fax: +49 3921 920 305 Mail: bpa.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de

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Tel.: 03931 - 682 292
Fax: 03931 - 682 399 (24h)
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Dietmar Schellbach (i.V.)

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