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Die Polizeiinspektion Stendal ist für den nördlichen Bereich Sachsen-Anhalts zuständig. Mit ca. 680 Mitarbeitern sind wir auf einer Fläche von 6293 km² in den Landkreisen Stendal, Salzwedel und Jerichower Land für die Sicherheit von 285.675 Bürgerinnen und Bürger, die in der Region leben,  im Einsatz.

Die Polizeiinspektion Stendal, unter Leitung  von Polizeidirektor Andreas Krautwald,  hat ihren Sitz in der Hansestadt Stendal. Hier befindet sich auch die Einsatzleitstelle, in der die Einsätze  im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion koordiniert werden.

Zur Polizeiinspektion Stendal gehören das Polizeirevier Stendal mit dem Revierkommissariat Osterburg und der Außenstelle Havelberg, das Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel mit dem Revierkommissariat Gardelegen und der Außenstelle Klötze sowie das Polizeirevier Jerichower Land mit dem Revierkommissariat Genthin und einer Außenstelle in Gommern.

Ihr Andreas Krautwald
Direktor der PI Stendal

Polizeireviere

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Polizeimeldungen

Polizeimeldungen Polizeirevier Jerichower Land - Statistik Politisch motivierte Kriminalität

Berichtszeitraum Jahr 2025

06.05.2026, Burg – 118/2026

  • Polizeirevier Jerichower Land

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 – Politisch motivierte Kriminalität (PMK) im Jerichower Land

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 – Politisch motivierte Kriminalität (PMK) im Jerichower Land

 

Das Polizeirevier Jerichower Land stellt die Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) für das Jahr 2025 vor.

 

Im Berichtsjahr 2025 wurden insgesamt 192 politisch motivierte Straftaten registriert. Dies stellt einen weiteren Anstieg gegenüber den Vorjahren (2024: 159 Fälle, 2023: 87 Fälle) dar.

 

Den überwiegenden Anteil bildet weiterhin die PMK -rechts- mit 156 Straftaten (2024: 130, 2023: 72). Im Bereich PMK -links- wurden 2 Straftaten registriert (2024: 0, 2023: 2).

 

Die Aufklärungsquote lag im Jahr 2025 mit 52,1 % insgesamt auf einem soliden Niveau und zeigt im Vergleich zu den Vorjahren teilweise Schwankungen je nach Deliktsbereich.

 

Deliktsbereiche

Den größten Anteil der Straftaten machten erneut Propagandadelikte aus. Hier wurden 136 Fälle erfasst (2024: 126, 2023: 60).

Im Bereich der Gewaltdelikte blieb die Zahl mit 2 Fall konstant auf niedrigem Niveau (2024: 1, 2023: 2).

Die Kategorie sonstige Delikte verzeichnete einen Anstieg auf 54 Fälle (2024: 32, 2023: 25).

 

Phänomenbereiche

Die Straftaten verteilen sich überwiegend auf den Bereich rechtsmotivierter Kriminalität. Weitere Phänomenbereiche umfassen Einzelfälle aus den Bereichen religiöse Ideologie, ausländische Ideologie sowie sonstige Zuordnungen.

 

Antisemitische Straftaten

Im Jahr 2025 wurden 6 antisemitische Straftaten registriert. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2024: 2 Fälle). Die Delikte verteilen sich auf Propaganda- und sonstige Straftaten.

 

Regionale Verteilung

Die meisten Fälle wurden in der Einheitsgemeinde Burg mit 85 Straftaten festgestellt. Weitere Schwerpunkte lagen unter anderem in:

 

  • Genthin (13 Fälle)
  • Möckern (28 Fälle)
  • Elbe-Parey (27 Fälle)
  • Gommern (16 Fälle)

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die politisch motivierte Kriminalität im Jerichower Land insbesondere im Bereich der rechtsmotivierten Straftaten einen Aufwärtstrend zeigt. Das Polizeirevier Jerichower Land bewertet diese Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit und setzt weiterhin auf eine konsequente Strafverfolgung sowie auf präventive Strategien, um der steigenden Tendenz entgegenzuwirken.

Impressum: Polizeiinspektion Stendal, Polizeirevier Jerichower Land, Beauftragter für Pressearbeit, Bahnhofstraße 29 b 39288 Burg, Tel: +49 3921 920 198 Fax: +49 3921 920 305 Mail: bpa.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de

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Direktor der Polizeiinspektion Stendal
Andreas Krautwald

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