Herzlich willkommen
Die Polizeiinspektion Stendal ist für den nördlichen Bereich Sachsen-Anhalts zuständig. Mit ca. 680 Mitarbeitern sind wir auf einer Fläche von 6293 km² in den Landkreisen Stendal, Salzwedel und Jerichower Land für die Sicherheit von 285.675 Bürgerinnen und Bürger, die in der Region leben, im Einsatz.
Die Polizeiinspektion Stendal, unter Leitung von Polizeidirektor Andreas Krautwald, hat ihren Sitz in der Hansestadt Stendal. Hier befindet sich auch die Einsatzleitstelle, in der die Einsätze im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion koordiniert werden.
Zur Polizeiinspektion Stendal gehören das Polizeirevier Stendal mit dem Revierkommissariat Osterburg und der Außenstelle Havelberg, das Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel mit dem Revierkommissariat Gardelegen und der Außenstelle Klötze sowie das Polizeirevier Jerichower Land mit dem Revierkommissariat Genthin und einer Außenstelle in Gommern.
Ihr Andreas Krautwald
Direktor der PI Stendal
Polizeireviere
Wir brauchen Verstärkung!
Polizeimeldungen
Polizeimeldungen Polizeirevier Jerichower Land - Polizeiliche Unfallstatistik
Berichtszeitraum Jahr 2025
06.05.2026, Burg – 117/2026
- Polizeirevier Jerichower Land
Polizeiliche Unfallstatistik - Verkehrsunfalllage im Landkreis Jerichower Land für das Jahr 2025
Polizeiliche Unfallstatistik - Verkehrsunfalllage im Landkreis Jerichower Land für das Jahr 2025
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Jerichower Land, also allen Straßen des Landkreises (bis auf die Autobahn) ereigneten sich im Jahr 2025 insgesamt 2591 Verkehrsunfälle. Das sind 12 Unfälle weniger als 2024 (2603 Unfälle).
Positiv zu bemerken ist, dass es keine Verkehrsunfalltoten gab!
Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg um 6 von 262 auf 268 Unfälle in 2025. Dabei wurden insgesamt 328 Personen verletzt, 11 Verkehrsteilnehmer mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Leichtverletzten sank von 262 auf 256. Die Anzahl der Schwerverletzten erhöhte sich dagegen von 55 auf 72 Personen.
Ausgewählte Altersgruppen
Unter Beteiligung der Personengruppe der jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) kam es zu 343 Verkehrsunfällen. Das sind 15 weniger als im Vorjahr, und im Langzeitvergleich sind es nur halb so viele, wie vor 10 Jahren. In 253 Fällen wurde diese Personengruppe als Unfallverursacher geführt.
Mit 629 (627 in 2024) Verkehrsunfällen erhöhte sich die Anzahl der Unfälle mit beteiligten Senioren (ab 65 Jahre) leicht. In 467 Fällen wurden die Senioren als Unfallverursacher geführt.
Die Hauptunfallursachen sind hier Vorfahrt, Vorrang, Wenden, Rückwärtsfahren und Fehler beim Überholen.
Fahruntüchtigkeit
Betrachtet man die Fahr(un)tüchtigkeit bei den Unfallbeteiligten so wurde
bei 27 Beteiligten Alkoholkonsum festgestellt, das sind 7 weniger als im Jahr 2024. Dem gegenüber stehen 100 folgenlose Trunkenheitsfahrten, also Feststellungen bei Verkehrskontrollen ohne Unfallgeschehen.
Bei 4 Unfallbeteiligten ist im Jahr 2025 Drogenkonsum festgestellt worden (5 in 2024). Mischkonsum, also Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss, konnte man bei 2 Unfallbeteiligten nachweisen.
Die Anzahl der festgestellten Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ohne dass es zu einem Unfall kam, war im Jahr 2025 mit 58 Feststellungen geringer als 2024, wo es 64 Feststellungen gab.
Unfallursachen
Jeder dritte Unfall im Jerichower Land ist ein Wildunfall. Mit einer Fallzahl von 861 (+12,09 %) sind Wildunfälle damit nach wie vor die Hauptunfallursache im Landkreis. In zwei Drittel der Fälle handelt es sich um Rehwild, das hauptsächlich auf Bundesstraßen, wie der B1 und Landstraßen, wie der L 52, von Fahrzeugen erfasst wird. Die häufigsten Unfallzeiten sind hierbei die frühen Morgenstunden an Werktagen.
Bei den Unfällen mit schweren Personenschäden ist nach wie vor unangepasste Geschwindigkeit die Hauptursache.
Um dem entgegen zu wirken, wurden im Jerichower Land im Jahr 2025 im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen mit Geschwindigkeitshandmessgeräten 320 Stunden gemessen. Insgesamt wurden 16.775 Fahrzeugführer überprüft und hierbei 743 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet.
Es liegt also an jedem Einzelnen, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten und damit die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren.
Impressum: Polizeiinspektion Stendal, Polizeirevier Jerichower Land, Beauftragter für Pressearbeit, Bahnhofstraße 29 b 39288 Burg, Tel: +49 3921 920 198 Fax: +49 3921 920 305 Mail: bpa.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de

